Ausschreibung im neuen interdisziplinären Förderprojekt (Beate-Heller-Stiftung)

LebensLand
Die Lebens- und Genesungsumwelt von psychisch erkrankten Menschen als therapeutische Landschaften? Gegenwärtiger Stand und Handlungsbedarf

2 Promotionsstipendien (w/m/d) über 2 Jahre

Ihre Aufgaben:

Die Promovierenden arbeiten in enger Rückkoppelung mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe „AG 1 – Sustainable Environmental Health Sciences“ an der Medizinischen Fakultät OWL, Bielefeld, insbesondere mit der interdisziplinären Juniorforschungsgruppe LebensLand (Juniorforschungsgruppenleiter: Dr. PH. Timothy McCall, verantwortliche Hochschullehrerin Univ.- Prof. Dr. med. Claudia Hornberg). Ziel der Förderung ist es, ausreichend Freiraum für die Durchführung von wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen einer klinisch gestützten Promotion zu schaffen und damit qualitativ hochwertige Forschungsprojekte zu ermöglichen. Promotionsvoraussetzungen bestehen sowohl an der Medizinischen Fakultät OWL, der Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld als auch an der Ruhr-Universität Bochum.

Es soll geklärt werden, inwieweit therapeutische Landschaften (ökologische Umwelt, Innenräume, virtuelle Landschaften) einen Einfluss auf psychisch erkrankte Menschen im klinischen Setting haben. Thematisch werden sich die Doktorarbeiten in klinisch-psychiatrischen Einrichtungen einschließlich den LWL-Kliniken Paderborn und Gütersloh als Therapeutische Landschaft den zwei Arbeitspaketen widmen:

1. Untersuchung spezifischer Umweltstimuli in Kliniken (einschließlich Variablen der Stationsumgebung)

2. Untersuchung von (Nicht-) Nutzungs- und Wahrnehmungsmustern sowie Einstellungen der psychisch erkrankten Patientinnen und Patienten hinsichtlich der Innenräume innerhalb der Klinik als Therapeutische Landschaft

Die Promotionsstipendien:

beinhalten über die Dauer von zunächst 2 Jahren (mit der Möglichkeit der Verlängerung für weitere 12 Monate) eine Freistellung über durchschnittlich 1,5 Wochentage i. R. der beruflichen Tätigkeit als Arzt / Ärztin, ggf. auch Angehörige*r anderer Berufsgruppen, ab Herbst 2020. Die Vergütung erfolgt je nach persönlicher Qualifikation und der übertragenen Aufgaben in den Entgeltgruppen des Tarifvertrages TV-Ärzte oder TVÖD der VKA.

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Humanmedizin, Public Health/ Gesundheitswissen-schaften, Psychologie oder einer vergleichbaren Disziplin

  • Interesse an der Durchführung und Erstellung einer Forschungsarbeit
  • Teamfähigkeit, kommunikative Fähigkeiten, soziale Kompetenz, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Selbstständige und engagierte Arbeitsweise
  • Fundierte EDV-Kenntnisse (v. a. Microsoft Office)
  • Ausreichend sichere Deutsch-(C1) und Englischkenntnisse in Schrift und Sprache

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sowie Menschen mit Migrationshintergrund sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für nähere Informationen steht Ihnen gerne die  Ärztliche Direktorin, Frau PD Dr. med. Christine Norra  (Tel. 05251 / 295 – 5102) oder E-Mail: christine.norra@lwl.org zur Verfügung.

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